Autor Archiv

„Weit entfernt und doch so nah“

Ausstellung vom 14.02.–15.03.2020 in der Torhaus-Galerie in Göttingen

Charlotte Geister & Holger Walleck

Gemeinsam stellen Charlotte Geister und Holger Walleck ihre Arbeiten aus: Gemälde, Assem­blagen, Objekte. Und gemeinsam ist ihr Anliegen: ein Nachgehen der Frage nach dem, wie sie geworden sind, was sie ausmacht und dem, wer sie eigentlich sind.

aus dem Programm-Flyer der Torhaus-Galerie

Öffnungszeiten
während der Dauer der Ausstellung:
Freitag – Sonntag: 15.00 – 17.00 Uhr

Hier geht es zur Seite der Torhaus-Galerie

Hier gibt es das Programm von 2020 als pdf-Datei

Torhaus-Galerie in Göttingen: Programm für 2020 steht fest

aus dem GT-Göttingen vom 28.12.2019
Die Torhaus-Galerie liegt direkt neben dem Stadtfriedhof in Göttingen. Quelle: Swen Pförtner

Die Torhaus-Galerie in Göttingen bietet stets ein vielfältiges kulturelles Programm – auch im Jahr 2020: Kunst-Ausstellungen und Konzerte werden in den Räumlichkeiten Platz finden.
In der Torhaus-Galerie an der Kasseler Landstraße finden Kunstschaffende Raum, um sich zu präsentieren: Regelmäßig werden Ausstellungen in der Galerie ausgerichtet sowie Konzerte organisiert. Die Torhaus-Galerie befindet sich am Stadtfriedhof und ist Partner des Göttinger „Verschönerungsvereins“.

Während der Ausstellungen ist die Galerie von Freitag bis Sonntag von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Konzertkarten sind vier Wochen vor dem jeweiligen Auftritt bei der Tourist-Information im Alten Rathaus erhältlich. Das Programm für das Jahr 2020 steht nun fest. Die Galerie kündigt die folgenden Kunst-Ausstellungen und Konzerte an:

Februar und März
Holger Walleck und Charlotte Geister „Weit entfernt und doch so nah“
Gemeinsam stellen Charlotte Geister und Holger Walleck ihre Arbeiten von Freitag, 14. Februar bis Sonntag, 15. März aus: Besucher sollen Gemälde, Assemblagen und Objekte betrachten können. Gemeinsam sei auch Geister und Wallecks Anliegen: ein Nachgehen der Frage nach dem, wie sie geworden sind, was sie ausmacht und dem, wer sie eigentlich sind.

Göttinger konnten die Kunst von Charlotte Geisters bereits im Künstlerhaus an der Gotmarstraße betrachten. Quelle: Peter Heller

Hier der Link zum GT

Zwischen Bewusstem und Unbewusstem

GT-Göttingen vom 25.03.2016

Zahlreiche ambitionierte Künstler leben und arbeiten in Südniedersachsen. Wir besuchen sie in ihren Ateliers, stellen sie und ihre Arbeit in einer Tageblatt-Serie vor. Heute: Charlotte Geister.

Stuckdecken, knarzender Parkettboden, hohe Fenster. Eine schöne Altbauwohnung in der Südstadt. In einem Raum sind vier Staffeleien aufgestellt, weitere in einer Ecke gestapelt. In der Mitte steht ein großer Tisch mit Stühlen, vor dem Fenster ein Tapetentisch.
Schälchen mit Aquarellfarbresten sind Überbleibsel eines Malkurses. Im Zimmer nebenan liegen Knäule von Stickgarn auf einem Tisch. Daneben steht eine Nähmaschine. Kleber, Schere und eine Vielzahl an Stiften sind griffbereit.

Schichten und Zwischenräume
Der Blick des Besuchers fällt auf vier kleine Collagen. Eine Serie mit aktuellen, minimalfarbigen Werken, die an einer Wand hängen. Filigrane Hemdchen sind auf Papier gearbeitet. Aus unterschiedlichen Materialien, gefaltet, bestickt, geschnitten. Seit gut zwei Jahren setze sie Organza ein, ein hauchdünnes Textilgewebe, erklärt Charlotte Geister (62). „Das ist transparent und scheußlich zu verarbeiten.“ Vor allem aber passt das Stoffgewebe zur Intention der Kompositionen. „Es schafft Schichten und Zwischenräume, innere Gestimmtheiten.“ Jedes Hemdchen steht für eine Hülle, die verletzt worden ist, gebrochen, verwandelt.

Nach dem Studium an der Freien Kunststudienstätte Ottersberg kam die gebürtige Düsseldorferin 1988 nach Göttingen. Von 1993 bis 1995 organisierte sie die Ausstellungen in der Galerie Apex. Ehedem Mitglied im Vorstand des BBK-Bezirksverbands Südniedersachsen, initiierte sie vor gut zehn Jahren mehrere „Mini-Kunstmärkte“ zu den Händel-Festspielen mit. Neben ihrer Tätigkeit als Kunstlehrerin an der Waldorfschule und als freie Künstlerin gibt Geister Mal- und Zeichenkurse.

„Mir ist wichtig, dass ich mit meinen Arbeiten etwas beim Gegenüber auslöse. Etwas Witziges, Betroffenheit, etwas Subtileres, vielleicht auch Erinnerungen. Mit meinen Arbeiten würde ich gerne eine Schicht erreichen, die schlummert“, erklärt Geister. Im Mittelpunkt stehe dabei „die Frage der Verletzungen und die Schnittstelle von Bewusstem und Unbewusstem“. Auch gehe es ihr um „eine Doppeldeutigkeit, dass das Offensichtliche nicht immer das ist, was dann wirklich darunter liegt“. Überhaupt arbeite sie „eigentlich immer mit Schichten, immer etwas Zusammengesetztes, meistens Collagen“ und stark in Serien.

Inspiration durch Material
„Ich bin ein ausgesprochener Papier-Freak“, sagt Geister. Ständig sammele sie Papiere von Obsttüten bis zu Plakaten. So kommen Inspiration und Ideen auch stark vom Material her. „Von dem, was es ausstrahlt, wenn man es mit anderem kombiniert und wie widerständig es ist.“ Zudem kommen Textilien und Garne zum Einsatz. Viel Genähtes, Besticktes, Geklebtes und untergeordnet auch Zeichnungen. So beschreibt Geister ihre Arbeitsweise.

Bei den Schichtungen mit Papier und anderen Materialien „würde ich gerne noch viel mehr ausprobieren“, sagt die Künstlerin, die auch gerne unterschiedliche Ausstellungsmöglichkeiten wahrnimmt. Größere Formate will sie künftig angehen, aber auch Künstlerbücher, „Unikate, die über illustrierte Bücher hinausgehen“, würde sie gerne häufiger gestalten.
Von Karola Hoffmann

Hier geht es zum Artikel im GT

MAIL-ART – Ausstellung in Bovenden

BEST WISHES – VIELE GRÜSSE

Freuen Sie sich nicht auch, wenn Sie eine persönliche Karte im Briefkasten entdecken?
Bei der Mail-Art geschieht noch mehr: es geht um den künstlerischen Austausch im kleinen Format auf dem Postweg. Und so sind in der Ausstellung Karten, Umschläge etc. zu sehen, allesamt Unikate die vom vielfältigen Dialog zwischen Charlotte Geister und Künstler/innen aus dem In- und Ausland erzählen.

Sonntag | 10. März 2019 | 15 Uhr | Eröffnung

Galerie am Thie | Alte Schule | 37120 Bovenden | Auf dem Thie 2

Öffnungszeiten:
Di + Do 16 – 18 Uhr | So 15 – 17 Uhr

Finissage | So 31. März 2019 | 15 Uhr

Link zur Seite

KUNSTMESSE KASSEL – 2018

VOM 05.10. – 07.10.2018 | TÄGLICH VON 11-20 UHR | DOKUMENTAHALLE

Hier der Link zur Katalogseite